- Wissenswertes
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Ein Bergwanderer oder Klettersteiggeher muss oder sollte über die Gefahren der Berge genauestens informiert sein
Man unterscheidet im Gebirge die objektive Gefahren und die subjektive Gefahren. Auch muss sich jeder darüber im klaren sein, dass trotz einer guten Vorbereitung und Ausrüstung für eine Tour, egal ob Bergwandern, Klettersteig oder Klettern immer eine Situation eintreten kann, in der man das alpines Notsignal kennen und beherrschen soll. Denn dies dient nicht nur der eigenen Sicherheit oder Rettung, sondern auch für andere, die in Not geraten sind. Ferner sollte auch auf das Wetter geachtet werden.
Und wenn an dieser Stelle schon über objektive und subjektive Gefahren gesprochen wird, darf man die Ausrüstung nicht vergessen. Viele Touren scheitern an der Ausrüstung, da gerade das passende Material nicht dabei ist.
Weiterhin ist es gerade für Neulinge oder auch für Leute, die etwas für diesen Sport dazu lernen wollen, ratsam, mal einen entsprechenden Ausbildungskurs zu belegen. So werden solche Kurse von Marietta unter www.draussen-erleben.de nicht nur für Klettersteige angeboten, sondern auch ganze Wochentouren mit Kletterausbildung in den Alpen.
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- Ausrüstung
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Klettersteigausrüstung
Es gibt drei Methoden sich anzuseilen, dies wäre der Sitzgurt, der Sitz- und Brustgurt, sowie der Kombigurt.
Sitzgurt Der Sitzgurt bietet Sicherheit, wo unkontrollierte Stürze auszuschließen sind. Von der einfachen Bandkonstruktion bis hin zur komfortabel gepolsterten Ausführung ist die Auswahl groß, die der Sportkletterer solo nutzen kann. Fest vernähte Anseilpunkte und Materialschlaufen sind obligatorisch. Je nach gewählter Ausführung und Passform ist im Sitzgurt auch das Hängen im Seil bequem. Typische Sportklettergurte sind leicht und gut gepolstert und haben keine verstellbaren Beinschlaufen. Für den alpinen Bereich sind jedoch Gurte mit verstellbaren Beinschlaufen vorzuziehen, da mal dicke und mal dünne Hosen getragen werden. Auf Touren, wo unkontrollierte Stürze nicht auszuschließen sind, ist auf jeden Fall ein Sitz- und Brustgurt in Kombination unabdingbar.
Brustgurt Der Brustgurt ist eine einfache Konstruktion aus breitem Gurtband in verstellbarer oder fixer Ausführung mit zwei stabilen Anseilschlaufen. Nach einem Sturz hält der Brustgurt den Bergsteiger in der Senkrechten und verhindert lebensgefährliche Verletzungen oder bei evtl. Bewusstlosigkeit das herausrutschen aus dem Sitzgurt.
Kombigurt Der Kombigurt ist eine vernähte Verbindung von Sitz- und Brustgurt mit einem Anseilpunkt. Materialschlaufen sind nicht bei allen Modellen zu finden. Im Gegensatz zu den zuerst genannten Gurten sitzt hier der Anseilpunkt höher. Daher erfüllt diese Gurtausführung für Klettersteiggeher, sowie auch für Ski- und Hochtouren die Sicherheitsanforderungen.
Klettersteigsets Ein Klettersteigset ist ein Sicherungssystem, das aus zwei Seilsträngen, der Seilbremse, zwei Karabinern und einer Schlinge zum Einklinken in den Gurt besteht. Es reduziert im Falle eines Sturzes die auftretende Kraft auf wenige kN. Dabei werden Körper, Seil, Karabiner und Verankerungen deutlich entlastet. Neuere Klettersteigsets funktionieren unabhängig davon, ob einer oder zwei Karabiner eingehängt sind. Alleiniges Einbinden in einen Brustgurt ist nicht zulässig. Es ist ein Kombigurt oder die Verwendung eines Sitz- und Brustgurtes erforderlich.
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- Gefahren
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Objektive Gefahren
Objektive Gefahren sind alle natürlichen Ereignisse, wie Steinschlag, Kälte, Nebel, Sturm, Gewitter und dergleichen. Gegen Steinschlag hilft Vorsicht, gegen Kälte, den gefährlichsten Feind im Gebirge Vorsorge (z.B. Ausrüstung). Bei Nebel sollt man stets umkehren, bzw. schleunigst dem Tal zustreben oder zurück zur nächsten Hütte gehen.
Bei heraufziehenden Gewittern verlasse man Gipfel und Grate und meide vor allem Seilsicherungen, eiserne Steigleitern oder ähnliches. Wasserführende Rinnen sollte man ebenso aus dem Wege gehen wie einzelnen Bäumen.
Nicht zu vergessen eine Gefahr, die immer wieder unterschätzt wird, bzw. gar nicht als solche erkannt wird - die Sonneneinstrahlung im Gebirge. Schon ab einer Höhe von 1500 m sollte man nicht mit nackten Oberkörper wandern. Gesicht und andere freie Körperteile (Arme, Hals) immer vor Antritt einer Bergtour mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor einreiben. Die Lippen müssen, insbesondere im Bereich von Firnfeldern oder Gletschern, mit einem speziellen Lippenschutz behandelt werden (keine Fettcreme), die Augen sind in dieser Region durch eine Schnee- oder Gletscherbrille zu schützen.
Subjektive Gefahren
Subjektive Gefahren sind nicht in der Natur, sondern steht’s im Menschen begründet. Es sind mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit, mangelndes Training, mangelnde Beherrschung der alpinen Technik, Nichtbeachtung alpiner Erfahrungsgrundsätze, Leichtsinn durch Unkenntnis der Gefahr, durch Übermut, Begeisterung oder falschem Ehrgeiz Die schlimmste Gefahr wird heraufbeschworen, wenn das eigene Können überschätzt wird. Gegen diese subjektiven Gefahren helfen nur Besonnenheit, Gewissenhaftigkeit und eine objektive Selbsteinschätzung.
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- Alpines Notsignal
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Alpines Notsignal
Das alpine Notsignal besteht in der Abgabe von akustischen oder optischen Zeichen, die sechsmal in der Minute mit regelmässigen Zwischenräumen, also alle 10 Sekunden, gegeben werden. Hierauf folgt eine Pause von einer Minute, worauf das Signal wieder in der aufgeführten Weise gegeben wird. Man wiederholt das Notsignal so oft, bis das Antwortsignal erkennbar wird, das dreimal in regelmässigen Abständen, also alle 20 Sekunden abgegeben wird. Als akustische Zeichen gelten Rufe und/oder Pfiffe, als optische Zeichen das Schwenken von Tüchern und Kleidungsstücken, bei Nacht Licht- und Feuerzeichen, sowie deutliche Zeichen mit den Armen, z.B. bei Hubschraubereinsatz.
Jeder Bergwanderer oder Klettersteiggeher, der ein solches Signal wahrnimmt, ist verpflichtet, im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe zu leisten. Muss die Bergrettung auf der nächsten Hütte oder im Tal alarmiert werden, sind genaue Angaben von grosser Wichtigkeit.
Was ist passiert (Art des Unfalles, Zahl der verletzten Personen, evtl. Art der Verletzungen) Wo ist es passiert (genaue Ortsangabe) Wann war der Unfall (Zeitpunkt der Unglücks) Wie sieht es am Unfallort aus (Wetter, Sichtweite, Gelände) Wer macht die Meldung (Personalangaben)
In der heutigen Zeit hat in fast allen Lebensbereichen das Handy Einzug gehalten. So ist es auch in der alpinen Rettung einsetzbar. Wie auf den Seiten des DAV nachgelesen werden kann, ist ein Notruf per Handy europaweit unter der Rufnummer 112 möglich. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, das es in den Alpen auf Grund der besonderen geographischen Verhältnisse niemals einen 100 %igen Netzempfang geben wird.
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- Benzinpreise
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Benzin- und Dieselpreise
Jeder kennt die zur Zeit aktuellen Spritpreise hier in Deutschland, die für Manchen entscheidend sind, eine Berg- oder Klettersteigtour durchzuführen. Es bietet sich zwar als Alternative evtl. eine Bahnreise an, doch wer kann seine Tour schon so genau planen, dass auch der richtige Anschlusszug erreicht werden kann.
Für alle, die nicht auf einen Kraftfahrzeug für eine Tour verzichten möchten, biete ich den nachstehenden Link an. Hier können Sie sich über die aktuellen Benzin- und Dieselpreise in Österreich und Italien, sowie im zollfreien Samnaun (Schweiz) erkundigen.
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